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Gajaudo
Die Gajaudo-Geschichte beginnt im Jahr 1987. Angelo Gajaudo, damals Handelsvertreter
für Medizin-produkte, gibt dem Drängen seiner beiden Söhne Giulio und Fulvio nach
und steigt in das Weingeschäft ein. Er kauft Anteile eines kleinen Winzers auf, sieht
jedoch bald, dass er hier alles umkrempeln muss, wenn das Herzensanliegen seinem
Gefühl von Professionalität, Sorgfalt und Klasse gerecht werden soll. Letzt-endlich
übernimmt er die Firma völlig, und baut seinen neuen Firmensitz im Jahr 2000. Er
investiert in seine und die Idee seiner Söhne: den D.O.C.-Weinen Liguriens - und
um diese kümmert er sich ausschliesslich -, und vor allem dem Rossese, zu der Anerkennung
zu verhelfen, die diese verdienen.
Maccario Dringenberg
Ein interessanter Name für Weine, "Maccario Dringenberg". Er ist Ausdruck einer besonderen
Symbiose aus ligurischer Ursprünglichkeit einerseits und der leidenschaftlichen Hingabe,
die wir Deutschen für dieses wunderschöne Land Ligurien empfinden andererseits. Es
Götz Dringenberg gelungen, das in die Tat umzusetzen, wovon andere in ihren Urlauben
an der Riviera träumen. Gemeinsam mit seiner Frau Giovanna hat er die wundervoll
gelegenen uralten Weinberge Posaù und Luvaira, die Giovannas Familie gehören nicht
etwa aufgegeben, sondern sich ihnen voller Leidenschaft verschrieben. Er hat sich
damit hier im Crosia-Tal in San Biagio della Cima erst den Respekt der einheimischen
Bevölkerung hart erarbeitet und dann mit seiner Hände Arbeit eine neue Existenz geschaffen.
Ergebnis ist heute eine hochangesehene, preisgekrönte Weinproduktion, die er mit
seiner Frau Giovanna Maccario aufgebaut hat.
A Trincea
Ein einzigartiges Projekt in einer einzigartigen Landschaft. Im Alleingang hat Herr
Masala hier eine riesige Fläche von 8 Hektar komplett terrassiert um aus den 45,000
Reben, gelegen am dramatischen Steilhang mit atemberaubenden Ausblicken, einen Rossese-Wein
zu keltern. Dino Masala gehört nicht zur Vereinigung der Rossese-Winzer, seine Philosophie
ist eine andere. Er möchte einen „echten“ Roccese (Roccia - der Fels) herstellen,
wie es die Urväter taten und die Rezepte seiner Weine und die darin enthaltenen Rebsorten
(alle autochton und historisch) sind Ergebnis einer Forschungsarbeit, bleiben jedoch
geheim. Trotz oder wegen aller Geheimnisse und Kontroversen - der Besuch auf A Trincea
wird ein unvergessliches Erlebnis, hier passt einfach alles - das traumhafte Panorama
hinüber nach Frankreich und über das Meer, die aromatische Luft (hier wird auch wilder
Lavendel und viele andere Mittelmeerkräuter angebaut!) und die leckeren kleinen Snacks,
die Sie hier zu einem gemütlichen Picknick gereicht bekommen!

"Es ist ein Glücksfall, dass dieser Wein auch gut ist... Denn nachdem man diese Weinberge
gesehen hat, beginnt das Herz unwillkürlich für diese heroischen Winzer zu schlagen,
die dort Reben pflegen, wo die Kosten dies eigentlich kategorisch verbieten. Wir
haben eine herrliche Weinlandschaft hier im Westen Liguriens, und zum Glück ist der
Rossese ein überaus interessanter Wein mit Charakter und Wohlgeschmack. Die heißen
Steillagen von Dolceacqua, San Biagio und Soldano ergeben warme Weine mit Fülle und
viel reifer, pfeffriger Frucht. Gleichzeitig besitzen die Rossese eine schmelzige
Säure, die sie trinkig macht. Das Kapital des Rossese ist aber, dass er ein Original
ist, unverwechselbar, dass er anders ist als alle anderen Weine!" (Andreas März,
MERUM - www.merum.info)
Die Rossese-Reben, eine autochtone Rebsorte sind mitunter weit über 100 Jahre, viele
bis zu 170 Jahre alt. Der Rossese ist ein gut gehütetes Geheimnis, versteckt hinter
all den grossen und berühmten Rotweinen Italiens zeigt er sich nur dem aufmerksamen
Kenner. Ein echter Geheimtipp unter den Weinen! Lassen Sie sich überraschen!
Die Rossese-Reben wachsen in extremen Steillagen mit enormen Temperaturschwankungen
zwischen Tag und Nacht. Die Weinberge liegen spektakulär in 250 - 800 m Höhe und
bieten atemberaubende Panoramablicke von den Seealpen mit beinahe 2,000 m Höhe bis
zum glitzernden ligurischen Meer.
Einige der von uns besuchten Winzer gehören zur Winzervereinigung Vigne Storiche:
Die Winzergemeinschaft "Vigne Storiche" (historische Reben) wurde im Jahr 2007 gegründet,
um den Rossese bekannter zu machen und die Qualität zu fördern.
Ka Manciné
Ka Mancinè ist Teil der Erzeugervereinigung „Vigne Storiche“ (deutsch: historische
Reben) dem weitere 7 Produzenten angehören. Hier oben herrscht eine unwirkliche Ruhe,
die Weinreben gedeihen geschützt vor starken Winden an steilen Felswänden. Und Linkshänder
(mancino)? Ja, der erste Anfosso, Ur-Urgroßvater von Maurizio war einer. Um ihn von
den anderen „Pietros“ im Ort zu unterscheiden, bekam er den ligurischen Spitznamen
Mancinò, und alle die von ihm abstammenten wurden nur Mancinè genannt. Casa Macinè,
oder abgekürzt Ka Mancinè steht somit für diese Tradition – auch wenn Maurizio –
der letzte Anfosso-Spross Rechtshänder ist! Immerhin: sein Vater ist doch ein Linkshänder,
wie der erste Anfosso auch. Seit gut drei Jahren haben die „Mancinè“ die uralte Tradition
aufleben lassen, denn Wein gemacht haben sie schon eigentlich immer, wenn auch in
den letzten Jahren auf fremde Rechnung. Maurizio hat sich den Wunsch erfüllt, und
stellt nun auch seinen eigenen Wein her, und der erste Jahrgang 2006 von Ka Macinè
wurde prompt von den Sommeliers des AIS Liguria zum „Amarone Liguriens“ gekürt.










